VEREINSHEIM

VEREINSHEIM TUS JETTENBACH

Der TuS Jettenbach betreibt die „Vereinsgaststätte des Monats“

Auszeichnung durch den Sportbund Pfalz am 19. September 2007

17.09.2007 13:03 von A. Kaufmann

 

 

 

Ein kluger Schachzug, denn neben dem Service für die Mitglieder, hat sich der Verein mit seiner Gaststätte auch für andere Zielgruppen geöffnet. "Im Jahr 2006 hat der TuS Jettenbach zwei Nordic Walking-Strecken eingerichtet. Start und Ziel befinden sich am Sportheim und erlauben Walkern, Joggern und Bikern die Einkehr in die Vereinsgaststätte", erklärt Wolff. Im gleichen Jahr hat der TuS und sein Bistrorantewirt außerdem eine Initiative der Ortsgemeinde Jettenbach zur Förderung des Fremdenverkehrs unterstützt. Die Gemeinde hat Teile des Parkplatzes am Sportgelände als Campingplatz-Stellfläche ausgewiesen. "Wir haben uns entschlossen hier zu helfen und haben den Campern einen Wasseranschluss für ihre Campingmobile und den Campern selbst die solar beheizte Duschanlage des Sportheims gegen ein geringes Entgelt zugänglich gemacht", so der Vorsitzende. Dieser Service bringt einem Verein natürlich Reputation, wenngleich der TuS Jettenbach hierbei sein Kerngeschäft, nämlich den Verein in allen Belangen zu unterstützen, nicht vernachlässigt. Vor jedem Heimspiel versorgt Kai Häberle die Fußballer mit Kaffee im Nebenzimmer. Darüber hinaus verköstigt der Laola-Wirt zu gegebenem Anlass aus seinem reichhaltigen Speiseangebot und fungiert somit gleichzeitig als Sponsor des Turn- und Sportvereins.

Insgesamt verfügt die Gaststätte über 65 Sitzplätze, 40 davon sind im Nichtraucher-Nebenzimmer. Das Nebenzimmer ist gleichzeitig das "Herz des Vereins", denn hier werden Vorstands- und Spielersitzungen sowie die jährliche Mitgliederversammlung abgehalten.

 

Der TuS Jettenbach erhält für sein Engagement rund um das Vereinsheim das Sportbund-Prädikat "Vereinsgaststätte des Monats". Belohnt wird er von der Privatbrauerei Bischoff aus Winnweiler und den C&C-Großhandelsmärkten der Pfalz. Aus den Händen von Brauerei-Geschäftsführer Dr. Sven Bischoff gibt es 200 Euro und 50 Liter Bischoff-Bier. Der Geschäftsführer des C&C-Großhandelsmarktes in Kaiserslautern, Uwe Koberstädt, überreichte dem Verein einen Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro.

 

 

 

 

Unser Vereinsheim hat sich von einer Landgaststätte mit Sportheimcharakter zu einer exklusiven Speisegaststätte entwickelt", informiert der 1. Vorsitzende des TuS Jettenbach, Dieter Wolff, in der Bewerbung zur "Vereinsgaststätte des Monats", die er in Kooperation mit dem Vereinsmanager des Vereins, Wolfgang Kehrein, beim Sportbund Pfalz einreichte. Mit Erfolg. Für sein Engagement rund um das Vereinsheim wird der TuS daher am 19. September vom Sportbund Pfalz, der Privatbrauerei Bischoff aus Winnweiler und den C&C-Großhandelsmärkten der Wasgau AG mit der Auszeichnung "Vereinsgaststätte des Monats" bedacht.

 

Sportheime und ihre Gaststätten übernehmen heutzutage gerade in ländlichen Gebieten wichtige Funktionen. Hier treffen sich nicht nur Sportlerinnen und Sportler nach dem Training oder Wettkampf, sondern auch die Bewohner der Gemeinde, um sich auszutauschen, Neuigkeiten zu besprechen oder einfach "die gute alte Zeit" wieder aufleben zu lassen: Vereinsheime sind oft wichtige Kommunikationszentren.

 

Das Sportheim des TuS Jettenbach (Kreis Kusel) hat sich im Laufe von fast 30 Jahren ebenfalls zu einem wichtigen Zentrum für den Sport und die Gemeinde entwickelt. Der Sportplatz und das Sportheim des TuS wurden 1978 gebaut.

 

Seitdem ist die Vereinsgaststätte für die heute über 300 Mitglieder des Vereins und für die Bewohner Jettenbachs eine wichtige Anlaufstelle.

 

Dass man gerne ins Sportheim an der Austraße kommt liegt zu einem großen Teil an Kai Häberle. "Unsere Vereinsgaststätte ist seit 1997 an ihn verpachtet", informiert Dieter Wolff "und durch seine Initiative hat sich unser Vereinsheim zu einer exklusiven Speisegaststätte entwickelt, wobei das Sportheimambiente beibehalten wurde." Pächter Häberle hat in eigener Regie Küche und Sitzungszimmer umgestaltet und somit den Charakter eines Bistrorantes erzielt und dieses "Laola" getauft. Angeboten werden hier unter anderem verschieden Salate, Fleischgerichte, hausgemachte Pizza und Pasta sowie Fisch und Geflügel. "Die Speisen werden von allen örtlichen Vereinen und anderen Gruppen gerne angenommen", weiß Wolff. Besonders lobenswert und in vielen Restaurants immer noch nicht umgesetzt: Für die kleinen Gäste gibt es eine eigene Kinderkarte. Mit dieser Umgestaltung und der Erweiterung des Speisenangebotes hat Häberle auch die täglichen Öffnungszeiten verlängert.